Klasse-Musik-Reporter

Bläserklasse zu Besuch bei Landespolizeiorchester

Im Rahmen einer Probe für das Konzert zum Sommerfest im Innenministerium in Potsdam und der Übergabe einer Spende des Vereins der Ehemaligen der Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam" konnten wir ein paar Kinder der Bläserklassen der Evangelischen Schule Neuruppin Fragen stellen. Adrian, Janne, Lucas und Tim, sowie auch Deborah, Emely, Emma, Emelie und Lucy hatten einiges zu erzählen.

 

  • Was fandet ihr sehr beeindruckend oder am spannendsten bei dem Musizieren mit dem Landepolizeiorchester Brandenburg?

Bläserkinder: Wir fanden es super, dass alle so nett zu uns waren. Vor allem waren die Musiker gar nicht anders als wir und wir hätten nicht gedacht, dass so viele hier sind.  Außerdem war es toll, dass hier so eine große Anzahl und unterschiedliche Instrumente sind, die man zum Teil vorher noch gar nicht kannte. Man hat, dadurch dass man das große Orchester jetzt gesehen hat, auch eine bessere Orientierung wer alles zu einem Orchester dazu gehört. Es ist einfach viel eindrucksvoller, wenn so viele Menschen zusammen spielen und es fällt uns durch die Begleitung der Musiker auch leichter mitzuspielen.

  • Was gefällt euch an diesem Tag?

Bläserkinder: Natürlich erst mal, dass wir keine Schule haben.  Aber es ist erst einmal schön mitzubekommen, wie richtige Musiker arbeiten. Es ist sehr laut und anders als wir das Musik machen aus dem Unterricht so kennen. Vor allem sind wir ein bisschen aufgeregt, weil es für ein paar von uns der erste Auftritt sein wird. Durch die tolle Unterstützung der Profis ist die Nervosität wenigstens nicht so groß.

  • Wenn ihr so die „Großen“ seht, könntet ihr euch vorstellen auch Musiker zu werden?

Bläserkinder: Das ist bei jedem sicherlich unterschiedlich, aber man könnte darüber nachdenken.

  • Wie findet ihr die Zusammenarbeit mit den Profis?

Bläserkinder: Sie unterstützen uns toll. Man kann ihnen jede Frage stellen und man lernt unheimlich viel, weil sie so viel über die Instrumente wissen. Darüber hinaus geben sie zahlreiche Tipps, dadurch lernt man sehr intensiv. Wir würden gerne wieder mit ihnen zusammen spielen, es macht einfach Spaß.

  • Freut ihr euch auf das Bläserklassentreffen im November, wenn ja auf was?

Bläserkinder: Wir freuen uns schon sehr, besonders auf das Übernachten. Dann hat man so ein Klassenfahrtgefühl. Die Zusammenarbeit mit den anderen Klassen wird bestimmt interessant und man kann sich mit den anderen austauschen. Nicht zuletzt rückt die Klasse:Musik-Gemeinschaft viel enger zusammen.

  • Was ist der Unterschied zwischen dem normalen Musikunterricht und dem Unterricht mit Klasse:Musik?

Bläserkinder: Im Gegensatz zum normalen Musikunterricht können wir hier alles selber ausprobieren und sind aktiver als vorher. Es ist für uns ein tolles Erlebnis zusammen zu spielen, da muss dann jeder auf den anderen achten. Durch die netten Lehrer, die wir dadurch kennen gelernt haben, ist der Unterricht sehr abwechslungsreich geworden. Man lernt ja nicht nur etwas über sein eigenes Instrument, sondern gleichzeitig auch über die anderen.

  • Habt ihr während des Projektes etwas gelernt, wenn ja was?

Bläserkinder: Wir haben viel Neues kennen gelernt. Neben den Instrumenten selbst sind insbesondere die Erfahrungen entscheidend, die man durch den Unterricht und durch die Treffen mit anderen macht, diese hätten wir sonst nicht machen können. Die Noten haben wir auch kennen gelernt. Am Anfang war das noch eine echte Herausforderung, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran.

  • Was sagen eure Familien und Freunde dazu, dass ihr ein Instrument lernt?

Bläserkinder: Die finden das sehr gut und kommen zu den Auftritten. Bei manchen Familien spielen jetzt alle zusammen oder die Eltern fangen an, ihr altes Instrument wieder zu lernen.

Das Interview führte Rica Neumann.

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